Das Wassertreten kann in speziellen Tretbecken, in jeder beliebigen Badewanne oder in freien Gewässern, mit einer Tiefe bis etwa handbreit unter dem Knie, durchgeführt werden. Mit warmen Beinen und Füßen macht man 30 bis 40 Schritte im Storchengang: Bei jedem Schritt wird das Bein zur Gänze aus dem Wasser gezogen und dann wieder hineingestellt. Danach wird das Wasser abgestreift und die Beine werden im Trockenen warm gelaufen.
Eine kräftige Rötung der Waden signalisiert ein gut reagierendes Gefäßsystem. Bei richtiger Anwendung wirkt Wassertreten am Abend schlaffördernd. Regelmäßig durchgeführt, wird die Abwehrbereitschaft des Körpers gegen Krankheitserreger gesteigert, Herz und Kreislauf werden stabilisiert.
Beim Taulaufen wird nicht zu niedriges, taufrisches Gras als Reizträger verwendet. Man läuft einfach mit warmen Beinen durch den Garten und verfährt anschließend wie beim Wassertreten. Das Schneelaufen im Winter wird gleich gehandhabt.
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