Der Internationale Tag des Kusses wird jedes Jahr am 6. Juli gefeiert. Der Aktionstag soll daran erinnern, die pure Freude am Küssen zu genießen und Zuneigung bewusst zu zeigen. Außerdem ist küssen gesund.
So geht’s:
- Stress wird reduziert. Beim Küssen werden unter anderem Oxytocin („Bindungshormon“), Dopamin und Serotonin ausgeschüttet. Gleichzeitig kann der Spiegel des Stresshormons Cortisol sinken. Das wird mit weniger Stress und einer besseren Stimmung in Verbindung gebracht.
- Es stärkt die Bindung zwischen Menschen. Oxytocin fördert Vertrauen, Nähe und emotionale Verbundenheit. Deshalb berichten viele Paare, die sich regelmäßig küssen, über eine höhere Beziehungszufriedenheit.
- Es kann den Blutdruck günstig beeinflussen. Durch die körperliche Erregung und die Erweiterung der Blutgefäße kann der Blutdruck kurzfristig leicht sinken. Dieser Effekt ist zwar messbar, ersetzt aber natürlich keine medizinische Behandlung.
- Es regt den Speichelfluss an. Mehr Speichel hilft dabei, Speisereste und Säuren von den Zähnen zu entfernen. Das kann das Risiko für Karies etwas verringern – vorausgesetzt, die Mundhygiene stimmt.
- Es beeinflusst das orale Mikrobiom. Beim intensiven Küssen werden Millionen von Bakterien ausgetauscht. Langfristig ähnelt sich dadurch die Mundflora von Partnern stärker. Ob das einen direkten gesundheitlichen Vorteil bringt, wird noch erforscht.
- Es gibt Hinweise auf bessere Herz-Kreislauf-Werte. Eine größere Studie fand Zusammenhänge zwischen häufigerem Küssen, geringerem Stress und günstigeren Cholesterin- und Triglyceridwerten. Das zeigt jedoch eine Assoziation, nicht unbedingt, dass Küssen allein die Ursache ist. Menschen in stabilen Beziehungen haben oft auch andere gesundheitsfördernde Gewohnheiten.







