Heute ist Weltkatzentag. Er wurde im Jahr 2002 von dem Tierschutzfonds ins Leben gerufen. Der Tag feiert unsere Haustiere und erinnert an den Tierschutz. Die Forschung zeigt: Das Zusammenleben mit Katzen kann mit bestimmten gesundheitlichen Vorteilen verbunden sein, vor allem über Stressabbau, soziale Nähe und Routinen.
Einige der wichtigsten Ergebnisse zu Studien und dem Zusammenleben mit Katzen:
- Weniger Stress und niedrigere Anspannung:
Das Streicheln einer Katze, ihr Schnurren und die ruhige Interaktion können bei vielen Menschen beruhigend wirken. Tierkontakte werden mit einer geringeren Stressreaktion und Veränderungen von Stresshormonen wie Cortisol in Verbindung gebracht. Die Effekte hängen aber stark von der Person und der Beziehung zum Tier ab.
- Herz-Kreislauf-Gesundheit:
Eine bekannte Langzeitstudie untersuchte Katzenhaltung und fand einen Zusammenhang zwischen früherer Katzenhaltung und einem geringeren Risiko, an Herzinfarkt-bedingten Ursachen zu sterben. Die Autoren vermuten unter anderem einen möglichen Zusammenhang mit weniger Stress. Allerdings handelt es sich um eine Beobachtungsstudie – sie beweist nicht, dass Katzen direkt Herzkrankheiten verhindern.
- Einsamkeit und psychisches Wohlbefinden:
Katzen können Gesellschaft geben, einen Tagesrhythmus schaffen und das Gefühl von Verbundenheit fördern. Gerade für Menschen, die allein leben, kann ein Tier eine wichtige soziale Rolle spielen. Die Forschung zu psychischer Gesundheit ist jedoch gemischt: Manche Studien finden Vorteile, andere zeigen nur geringe oder keine Unterschiede zwischen Tierhaltern und Nicht-Tierhaltern.
- Blutdruck und Entspannung:
Einige Untersuchungen berichten niedrigere Stressreaktionen und günstigere Blutdruckwerte bei Tierhaltern.







