Es gibt viele Möglichkeiten, Weihnachtskekse auch ohne klassischen Haushaltszucker zu backen – wichtig ist nur zu wissen, welcher Ersatzstoff sich für welches Gebäck eignet, denn Süßkraft, Konsistenz und Verhalten beim Backen unterscheiden sich.
So geht’s:
Kokosblütenzucker
Eigenschaften: karamellige Note, etwas weniger süß als Zucker, ähnlich in Konsistenz
Austausch: 1:1 ersetzbar
Gut für: Lebkuchen, Zimtsterne, Vanillekipferl, Mürbeteige
Dattelzucker oder Dattelpaste
Eigenschaften: süß mit fruchtig-karamelligem Aroma, liefert Feuchtigkeit.
Austausch: Paste: ca. 100 g Zucker → 70–80 g Dattelpaste, Pulver: 1:1, aber Teig wird etwas trockener
Gut für: Lebkuchen, Haferkekse
Hinweis: Nicht gut zum Karamellisieren
Erythrit
Eigenschaften: 70 % der Süßkraft von Zucker, kaum Kalorien, kristallisiert schneller
Austausch: 100 g Zucker → 120–130 g Erythrit
Gut für: Mürbeteigkekse, Butterplätzchen, Spitzbuben (Füllung aber separat süßen)
Weniger gut: Zimtsterne oder Makronen (trocknen leicht aus)
Tipp: Etwas Xylit beigemischt macht die Textur runder.
Xylit (Birkenzucker)
Eigenschaften: gleiche Süßkraft wie Zucker, ähnliches Backverhalten
Austausch: 1:1 möglich
Gut für: Vanillekipferl (werden sehr fein damit!), Butterplätzchen, Makronen, Zimtsterne
Hinweis: Nicht für Haustiere geeignet
Ahornsirup oder Honig
Eigenschaften: flüssige Süße, bringt Aroma und Feuchtigkeit
Austausch: 100 g Zucker → 75 g Sirup und Flüssigkeit im Rezept um ca. 1–2 EL reduzieren
Gut für: Honigkekse, Lebkuchen, Weichere, saftige Kekse
Weniger geeignet für: Hartes Spritzgebäck, Trocken-knusprige Plätzchen
Reissirup
Eigenschaften: weniger süß, neutral im Geschmack
Austausch: 100 g Zucker → 130–140 g Reissirup
Gut für: milde Kekse ohne dominantes Süßungsaroma
Meist kombiniert mit Erythrit oder Kokoszucker






