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Kokosblütenzucker eignet sich auch gut für mürbe Kekse (Fotos: yasminizm/pexels.com).
Kokosblütenzucker eignet sich auch gut für mürbe Kekse (Fotos: yasminizm/pexels.com).

Weihnachtskekse ohne Zucker

Es gibt viele Möglichkeiten, Weihnachtskekse auch ohne klassischen Haushaltszucker zu backen – wichtig ist nur zu wissen, welcher Ersatzstoff sich für welches Gebäck eignet, denn Süßkraft, Konsistenz und Verhalten beim Backen unterscheiden sich.

So geht’s:

Kokosblütenzucker

Eigenschaften: karamellige Note, etwas weniger süß als Zucker, ähnlich in Konsistenz

Austausch: 1:1 ersetzbar

Gut für: Lebkuchen, Zimtsterne, Vanillekipferl, Mürbeteige

Dattelzucker oder Dattelpaste

Eigenschaften: süß mit fruchtig-karamelligem Aroma, liefert Feuchtigkeit.

Austausch: Paste: ca. 100 g Zucker → 70–80 g Dattelpaste, Pulver: 1:1, aber Teig wird etwas trockener

Gut für: Lebkuchen, Haferkekse

Hinweis: Nicht gut zum Karamellisieren

Erythrit

Eigenschaften: 70 % der Süßkraft von Zucker, kaum Kalorien, kristallisiert schneller

Austausch: 100 g Zucker → 120–130 g Erythrit

Gut für: Mürbeteigkekse, Butterplätzchen, Spitzbuben (Füllung aber separat süßen)

Weniger gut: Zimtsterne oder Makronen (trocknen leicht aus)

Tipp: Etwas Xylit beigemischt macht die Textur runder.

Xylit (Birkenzucker)

Eigenschaften: gleiche Süßkraft wie Zucker, ähnliches Backverhalten

Austausch: 1:1 möglich

Gut für: Vanillekipferl (werden sehr fein damit!), Butterplätzchen, Makronen, Zimtsterne

Hinweis: Nicht für Haustiere geeignet

Ahornsirup oder Honig

Eigenschaften: flüssige Süße, bringt Aroma und Feuchtigkeit

Austausch: 100 g Zucker → 75 g Sirup und Flüssigkeit im Rezept um ca. 1–2 EL reduzieren

Gut für: Honigkekse, Lebkuchen, Weichere, saftige Kekse

Weniger geeignet für: Hartes Spritzgebäck, Trocken-knusprige Plätzchen

Reissirup

Eigenschaften: weniger süß, neutral im Geschmack

Austausch: 100 g Zucker → 130–140 g Reissirup

Gut für: milde Kekse ohne dominantes Süßungsaroma

Meist kombiniert mit Erythrit oder Kokoszucker

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