Der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare), der ab Mai oft zahlreich am Wegesrand blüht, ist eine der attraktivsten und ausdauerndsten Blütenpflanzen in freier Natur. Er ist ein wunderbarer Nektarspender für die Insektenwelt – Honigbienen, Wildbienen, Schwebfliegen und an die 40 Schmetterlingsarten besuchen seine Blüten. Doch auch als Heilpflanze ist er bemerkenswert, auch wenn er in der Naturheilkunde viel seltener erwähnt wird als seine Verwandten Borretsch und Beinwell. Frische Pflanzenteile des Natternkopfes sollen als Pflanzenbrei Linderung bei Verstauchungen, Zerrungen und Quetschungen bringen. Zur Herstellung verarbeitet man die frischen Pflanzenteile im Mörser zu einer breiigen Masse. Diese streicht man auf ein Baumwolltuch, das man auf die zu behandelnde Hautstelle legt und mit einer Mullbinde fixiert. Ein Tee aus Natternkopf hilft bei Erkältungen, Fieber und Kopfschmerzen.
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Claudia Weber
Journalistin, Medienmanagerin, Achtsamkeitstrainerin, Ideengeberin, kreativer Kopf
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