Weil so viele Menschen nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt sind, raten Experten zu einer zusätzlichen Einnahme im Winterhalbjahr. Denn: Die Sonne, mit deren Hilfe wir die Substanz in der Haut bilden, fällt als Hauptquelle aus. Auf der Internationalen Konferenz über Kontroversen zu Vitamin D in Rom wurden einige neue Ergebnisse der Forschung und Medizin präsentiert. Konsens der Ärzteschaft: Vitamin D ist nicht nur für das Skelettsystem von Bedeutung. „Vitamin D hat einen pleiotropen Effekt im Körper, d. h. es kann an mehreren Fronten im Organismus wirken“, so Dr. Andrea Giustina, Professor für Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten in Mailand. Besonderes Augenmerk wurde auf die Rolle von Vitamin D für die kardiometabolische Gesundheit gelegt. Hier wird vor allem bei fettleibigen Personen auf die Notwendigkeit hingewiesen, höhere Dosen von Vitamin D einzunehmen als Normalgewichtige, um die gewünschten Hormonspiegel zu erreichen. Denn: „Der Vitamin-D-Spiegel hat nicht zuletzt einen Einfluss auf die Produktion und das Ausschütten der Schilddrüsenhormone sowie die Sekretion von Insulin.“
Tipp: Die Aufnahme von Vitamin D durch den Körper funktioniert besser, wenn man Vitamin D mit Vitamin K kombiniert. Passende Präparate gibt es dazu in der Apotheke. Auch ausreichend Magnesium braucht der Körper, um Vitamin D aufzunehmen. Ab und an ein gutes Magnesiumpräperat am Abend unterstützt die Vitamin D Aufnahme.






