Wer am Strand Sport treibt, braucht vor allem Schnellkraft und Kraftausdauer. Durch den weichen Sand wird die tiefliegende Beinmuskulatur stärker beansprucht (gut für Oberschenkel und Po) – da kann einem Untrainierten eine Spielzeit manchmal wie eine kleine Ewigkeit vorkommen. Auch Gleichgewicht, Sprungkraft und Koordination werden trainiert, und das Herz-Kreislauf-System kommt am Strand ordentlich in Schwung.
Fest steht, dass der weiche Untergrund Bänder, Sehnen und Gelenke schont, die sonst auf hartem Hallenboden stark beansprucht werden. Das Verletzungsrisiko auf Sand ist meist geringer: Bei einem Sturz fällt man weicher. Zu beachten ist aber, dass man beim Sport auf unebenem Boden leichter umknickt, wenn der Bandapparat nicht ganz intakt ist. Außerdem birgt der Untergrund Verletzungsrisiken wie Steine, scharfe Muscheln oder versteckte Sandkuhlen. Deswegen das Spielfeld vorab prüfen!
Wichtig für den Sport am Strand: Sonnenschutz! Ein hoher Lichtschutzfaktor in der Sonnencreme, Kopfbedeckungen und Sport-Sonnenbrillen sind jedem zu empfehlen. Da der Körper nicht nur über die gesamte Spiellänge der brennenden Sonne ausgesetzt wird, sondern durch die enorme Hitze auch noch zusätzlich austrocknet, sollten Strandsportler auf jeden Fall ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen – mindestens jede halbe Stunde einen halben Liter Wasser.







