Jeder kann seine Leber in der Entgiftungsfunktion unterstützen und somit auch sämtliche Stoffwechselleistungen verbessern.
So geht’s:
Basische Nahrung. Der Leber tut eine gesunde, pflanzenbetone Ernährung, die reich an Antioxidantien ist, sehr gut. Auch Rohkost kann bei guter Verträglichkeit Bestandteil sein. Erfahrungsgemäß ist Rohkost bis zum frühen Nachmittag besser verträglich als abends. Wird Rohkost zu spät gegessen oder nicht gut vertragen, können durch Gärung im Darm sogenannte Fuselalkohole entstehen, die die Leber erst wieder entgiften muss, was kontraproduktiv ist.
Mäßig Eiweiß. Moderate Mengen an Eiweiß, bevorzugt aus pflanzlichen Quellen, schonen die Leber: Ein Übermaß an Eiweiß führt zu einer Alkalisierung des Darms. In diesem Milieu entstehen leicht Ammoniak und andere Eiweißabbauprodukte. Diese Substanzen müssen in der Leber abgebaut werden, was zusätzliche Arbeit bedeutet. Aromatische Aminosäuren, wie sie in tierischem Eiweiß reichlich vorkommen, belasten die Leber besonders stark.
Einschränkung von Alkohol. Während der Leberentlastung sollten Sie völlig auf Alkohol verzichten und auch sonst nur moderate Mengen trinken. Ein Abbauprodukt des Alkohols (Acetaldehyd) greift die Leberzellen an und schädigt sie stark.
Mahlzeiten in Ruhe einnehmen. Man sollte das Essen aber auch gut kauen. Bei Sättigung hören Sie zu essen auf und legen mehrstündige Nahrungspausen ein.
Bitterstoffe und leberheilsame Pflanzen. Die Leber liebt es bitter. Bitterstoffe wirken appetitanregend, fördern die Produktion von Verdauungssäften und regen die Darmperistaltik an. Sie beschleunigen die Rekonvaleszenz nach Krankheiten und können Schwäche entgegenwirken. Daher: Bittersalate (Endivie, Chicorée, Radicchio, Zuckerhut) essen und Wildkräuter verwenden. Mit ein paar Löwenzahn- oder Schafgarbenblättern kann jeder Salat leberheilsam angereichert werden. Zusätzlich unterstützen zwei, drei Tassen eines speziellen Leber-Galle-Tees die Funktion, ebenso wie Extrakte aus Artischocke und Mariendistel.






