Was früher Erfahrung war, wird heute wissenschaftlich bestätigt: In einer guten Kraftsuppe stecken hochwertige Proteine, Mineralstoffe sowie bioverfügbare Spurenelemente. Durch das lange Kochen lösen sich die wertvollen Stoffe aus Knochen und Gewebe langsam ins Wasser. Diese Zeit ist gut investiert. Das Ergebnis ist eine Flüssigkeit, die Lebensfreude bringt. Ihre leichte Verdaulichkeit schont den Magen, während ihre Nährstoffe direkt zur Zellregeneration, Wundheilung und der Hormonproduktion beitragen und die Leber beim Entgiften unterstützen. Wer regelmäßig Kraftsuppe isst, merkt: Die Schleimhäute werden feuchter, der Darm ruhiger, die Haut glatter und das Nervenkostüm stabiler. So steckt zum Beispiel auch Kollagen in jedem Teller Kraftsuppe. Kollagen ist ein Strukturprotein, das in Knochen, Haut, Gelenken und Sehnen vorkommt. Beim langsamen Auskochen der tierischen Knochen, Sehnen und Knorpeln lösen sich die kollagenreichen Strukturen im Wasser auf, vor allem als Gelatine. Diese wird im menschlichen Darm in kollagenbildende Aminosäuren wie Glycin, Prolin und Glutamin zerlegt, die dann Haut, Gelenken und Darmschleimhaut zugutekommen. Die Kraftsuppe unterstützt so das Immunsystem, die Regeneration nach Infekten und die Bildung neuer Zellen. So wird die Suppe zum natürlichen „Beauty-Booster“, denn ab Mitte 20 beginnt unser Körper, weniger Kollagen zu bilden. Das macht sich u.a. durch Falten, Gelenkschmerzen oder verminderte Elastizität bemerkbar.
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Claudia Weber
Journalistin, Medienmanagerin, Achtsamkeitstrainerin, Ideengeberin, kreativer Kopf
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