Zuerst versenden Cyberkriminelle Nachrichten über E-Mail, soziale Medien oder per Handy als Köder. Es sind gefälschte Benachrichtigungen und sehen denen von Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen täuschend ähnlich. Auch Details wie die Anschrift des eigenen Namens können die Nachricht glaubwürdig machen. Wenn das Opfer den Link in der Phishing Nachricht aktiviert oder die Dateianhänge öffnet, setzt der zweite Teil des Betruges ein. Denn durchs Öffnen wird unwissentlich bösartige Software installiert (Malware wie z. B. Trojaner) oder man findet sich durch den Klick auf den Link auf einer nachgebauten Webseite wieder. Dort versuchen Sie sich mit Ihrem echten Nutzernamen und Passwort anzumelden, weil die Webseite täuschend echt aussieht. Die Eingaben werden von den Kriminellen gespeichert. Je nach Art des gekaperten Kundenportals handeln sie dann in Ihrem Namen, geben sensible Daten weiter, buchen Geld ab, tätigen Bestellungen, die Besitzer aus deren Account aussperren, senden Betrugsnachrichten an Ihre Kontakte etc.
TIPPS
✓ Werfen Sie einen genauen Blick auf den Absender. Wenn die E-Mail oder das SMS vorgibt, von einem seriösen Unternehmen zu stammen, aber die E Mail von einer anderen E-Mail-Domäne wie gmail.com oder gar einer dubiosen Adresse gesendet wird, ist es Betrug.
✓ Bevor Sie einer Aufforderung folgen, fragen Sie beim Unternehmen nach, ob die Information im E-Mail stimmt.
✓ Googeln Sie nach dem Thema der Nachricht. Ist es eine Betrugsmasche, findet man sie meist im Internet.
✓ Verwenden Sie Anti-Virenprogramme und bewegen Sie solche E-Mails sofort in den SPAMOrdner, ohne etwas anzuklicken.
✓ Seien Sie stets skeptisch, wenn Ihnen jemand per Nachricht Angst macht, eine Aufforderung oder eine Zahlungsanweisung
schickt.







