Baldrian macht nicht nur müde. Extrakte der Baldrian-Wurzel werden als Beruhigungsmittel verwendet, weil sie u. a. die Schlafqualität verbessern. Andererseits ist eine anregende Wirkung bekannt: Die meisten Katzen lieben den Baldrianduft und benehmen sich sehr erregt, ebenso werden manche Menschen mit Baldrian hellwach. Vielleicht ist das nur eine Frage der individuell passenden Dosis? Denn wie viele Tropfen Baldriantinktur, wie viele Dragees oder Baldrianwurzeln im Teeaufguss eher beruhigend und entspannend oder eben belebend und leistungssteigernd aufs Gehirn wirken, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Vor allem der Einnahme-Zeitpunkt ist entscheidend: Wird Baldrian z. B. kurz vor einer Prüfung im Zustand „Nervenbündel“ eingenommen, wirkt er meistens nicht schnell genug. Das verleitet zu wiederholten Gaben und Überdosierung, wodurch die Leistungsbereitschaft dann eher einschläft. Dagegen sorgt Baldrian, der am Vorabend eingenommen wurde, für eine ausgeschlafene Verfassung am Prüfungstag. Und dank Baldrian arbeiten die Gehirnhälften auch gut vernetzt zusammen.
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Susanna Pikhart
Chefredakteurin von "Kneipp BEWEGT", Kommunikationswissenschafterin, Journalistin. Lebt im Burgenland, verheiratet, erwachsene Kinder, Haus, Garten und Haustiere. Und durch und durch Kneippfan.
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