Tausende leiden täglich an Kopfschmerzen. Am heutigen Kopfschmerztag zeigt KNEIPP welche Kräuter helfen können. Einige Kräuter können bei leichten bis mäßigen Kopfschmerzen unterstützend wirken – vor allem, wenn Verspannung, Stress oder Migräne eine Rolle spielen.
So geht’s:
Pfefferminzöl hilft. Äußerlich auf Stirn und Schläfen aufgetragen, wurde es in randomisierten kontrollierten Studien untersucht und war gegenüber Placebo wirksam. Das Menthol aktiviert Kälterezeptoren und kann dadurch Schmerzempfindung und Muskelspannung beeinflussen. Vor allem bei Spannungskopfschmerzen hilft es sehr gut.
Frischer Ingwer unterstützt. Ingwer enthält unter anderem Gingerole und wirkt entzündungshemmend; außerdem beeinflusst er Signalwege, die bei Migräne eine Rolle spielen können. Dazu: Frischen Ingwer als Tee aufgießen oder beim Beginn einer Migräne einnehmen. Eine Meta-Analyse von randomisierten Studien fand, dass Ingwer bei akuter Migräne nach zwei Stunden die Wahrscheinlichkeit erhöht, schmerzfrei zu sein, und Schmerzen reduziert. Außerdem hilft er, die Übelkeit bei MIgräne zu reduzieren.
Mutterkraut kann helfen. Traditionell als Tee oder standardisiertes Präparat verwendet, können Inhaltsstoffe wie Parthenolid entzündliche und gefäßbezogene Prozesse beeinflussen. Laut Studienlage hilft es aber nicht bei jedem Menschen. Außerdem sollte Mutterkraut nicht in der Schwangerschaft verwendet werden und kann mit bestimmten Medikamenten problematisch sein.







