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Dunkles Glas allein reicht nicht für den Sonnenschutz. Fragen Sie beim Kauf am besten nach, wie hoch der Sonnenschutz ist (Foto: Leon Kohle/pexels.com).
Dunkles Glas allein reicht nicht für den Sonnenschutz. Fragen Sie beim Kauf am besten nach, wie hoch der Sonnenschutz ist (Foto: Leon Kohle/pexels.com).

Gut geschützte Augen

Die Augen sind gegenüber intensiver Sonneneinstrahlung genauso empfindlich wie die Haut. Besonders die UV-Strahlung kann auf Dauer das Risiko für Augenerkrankungen erhöhen. Mit ein paar einfachen Maßnahmen lassen sie sich gut schützen:

  • Eine hochwertige Sonnenbrille tragen: Achten Sie auf einen 100-prozentigen UV-Schutz (UV400). Die Tönung allein sagt nichts über den UV-Schutz aus – entscheidend ist, dass die Gläser UVA- und UVB-Strahlen vollständig filtern.

  • Einen Hut oder eine Kappe mit breiter Krempe tragen: Das reduziert die UV-Strahlung, die von oben oder von der Seite ins Auge gelangt.

  • Die Mittagssonne meiden: Zwischen etwa 11 und 15 Uhr ist die UV-Belastung meist am höchsten.

  • Auf reflektierende Flächen achten: Wasser, Sand, Schnee und helle Fassaden werfen UV-Strahlen zurück. Dadurch werden die Augen zusätzlich belastet.

  • Kinder besonders schützen: Die Augen von Kindern lassen mehr UV-Strahlung durch als die von Erwachsenen. Eine Sonnenbrille mit UV400-Schutz und ein Sonnenhut sind deshalb besonders wichtig.

  • Kontaktlinsen ersetzen keine Sonnenbrille: Manche Kontaktlinsen bieten zwar UV-Schutz, sie bedecken jedoch nur einen Teil des Auges. Lider und Bindehaut bleiben ungeschützt.

Häufige Irrtümer

  • Dunkle Gläser ohne UV-Schutz können sogar schaden: Durch die Verdunkelung erweitert sich die Pupille, sodass mehr UV-Strahlung ins Auge gelangen kann.

  • Auch bei bewölktem Himmel ist UV-Strahlung vorhanden. An hellen Tagen kann sich daher ebenfalls ein Augenschutz lohnen.

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