Die Augen sind gegenüber intensiver Sonneneinstrahlung genauso empfindlich wie die Haut. Besonders die UV-Strahlung kann auf Dauer das Risiko für Augenerkrankungen erhöhen. Mit ein paar einfachen Maßnahmen lassen sie sich gut schützen:
- Eine hochwertige Sonnenbrille tragen: Achten Sie auf einen 100-prozentigen UV-Schutz (UV400). Die Tönung allein sagt nichts über den UV-Schutz aus – entscheidend ist, dass die Gläser UVA- und UVB-Strahlen vollständig filtern.
- Einen Hut oder eine Kappe mit breiter Krempe tragen: Das reduziert die UV-Strahlung, die von oben oder von der Seite ins Auge gelangt.
- Die Mittagssonne meiden: Zwischen etwa 11 und 15 Uhr ist die UV-Belastung meist am höchsten.
- Auf reflektierende Flächen achten: Wasser, Sand, Schnee und helle Fassaden werfen UV-Strahlen zurück. Dadurch werden die Augen zusätzlich belastet.
- Kinder besonders schützen: Die Augen von Kindern lassen mehr UV-Strahlung durch als die von Erwachsenen. Eine Sonnenbrille mit UV400-Schutz und ein Sonnenhut sind deshalb besonders wichtig.
- Kontaktlinsen ersetzen keine Sonnenbrille: Manche Kontaktlinsen bieten zwar UV-Schutz, sie bedecken jedoch nur einen Teil des Auges. Lider und Bindehaut bleiben ungeschützt.
Häufige Irrtümer
- Dunkle Gläser ohne UV-Schutz können sogar schaden: Durch die Verdunkelung erweitert sich die Pupille, sodass mehr UV-Strahlung ins Auge gelangen kann.
- Auch bei bewölktem Himmel ist UV-Strahlung vorhanden. An hellen Tagen kann sich daher ebenfalls ein Augenschutz lohnen.







