Eltern wollen ihre Kinder im Sommer optimal vor der Sonne schützen und greifen gerne zu UV-Schutzkleidung. Doch ein neuer Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) zeigt erschreckende Ergebnisse: Jedes zweite UV-Shirt fiel beim Sonnenschutz komplett durch. Schlimmer noch: In zwei Dritteln der Produkte wiesen die Tester hormonell wirksame Bisphenole nach. Ein Shirt mit dem Lichtschutzfaktor 50+ soll eigentlich genauso sicher schützen wie eine entsprechende Sonnencreme. Im Test hielten jedoch nur sechs von zwölf Produkten dieses Versprechen ein. Für den Vergleich testete der VKI auch zwei normale Baumwoll-Leibchen: Während das weiße Shirt versagte, erreichte das schwarze einen Lichtschutzfaktor von 50+. Ein schwarze T-Shirt bot damit in vielen Fällen besseren Schutz als die getesteten UV-Shirts. Je dunkler die Farbe eines Shirts, desto besser ist der Sonnenschutz – unabhängig vom Material. Der Test zeigt deutlich: Weder der Preis noch der Markenname garantieren Qualität. Eltern sollten zudem beachten, dass UV-Schutzkleidung ein Verfallsdatum hat. Es ist daher nur bedingt ratsam, die Shirts gebraucht zu kaufen oder für jüngere Geschwister aufzuheben. Unabhängig vom Shirt gilt weiterhin: Alle unbedeckten Hautstellen müssen gründlich mit Sonnencreme geschützt werden.
Fataler Sonnenschutz?
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Claudia Weber
Journalistin, Medienmanagerin, Achtsamkeitstrainerin, Ideengeberin, kreativer Kopf
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