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Jeden Tag ein wenig dankbar sein, tut gut (Foto: Atlantic Ambience/pexels.com).
Jeden Tag ein wenig dankbar sein, tut gut (Foto: Atlantic Ambience/pexels.com).

Die Wellen der Dankbarkeit

Täglich dankbar für zwei, drei Dinge zu sein, die man sich bewusst macht, kann den Fokus vom Negativen auf das Positive lenken und für gute Gefühle sorgen. Diverse Dankbarkeitstagebücher unterstützen dabei. Die folgende Dankbarkeitsübung geht etwas tiefer und hilft dabei, mehr emotionale Verbindung zu Erlebnissen und Beziehungen herzustellen.

So geht’s:

Ausführung: in einem ruhigen Moment, Dauer ca. 10 Minuten.

  1. Setzen Sie sich bequem hin. Atmen Sie ruhig ein und aus.
  2. Stellen Sie sich vor, der Atmen ist wie eine Welle, die sanft an den Strand rollt. Mit jedem Ausatmen lässt man den den Tag kurz los.
  3. Stellen Sie sich nun vor, Sie gehen durch den Tag wie durch einen Film – vom Morgen bis jetzt. Fragen Sie sich:
  • Wo gab es kleine Lichtblicke?
  • Wer oder was hat mich berührt?
  • Gab es Momente, in denen ich nicht gestresst, nicht allein, nicht gehetzt war?

Nun notieren (oder denken) Sie sich zu drei “Wellen” der Dankbarkeit, die heute oder in letzter Zeit aufgetaucht sind. Jede Welle ist ein Bereich:

  • Etwas Äußeres: Etwas, das von außen kam – ein Mensch, ein Erlebnis, ein Geschenk, ein Moment. Zum Beispiel: “Ich bin dankbar für die Frau an der Kasse, die mich angelächelt hat.”
  • Etwas Inneres: Etwas, das in dir selbst war – ein Gefühl, eine Erkenntnis, ein Gedanke, eine Stärke. Zum Beispiel: “Ich bin dankbar, dass ich heute ruhig geblieben bin, als ich gestresst war.”
  • Etwas Übersehenes: Etwas, das oft als selbstverständlich gilt – aber eigentlich sehr wertvoll ist. Zum Beispiel: “Ich bin dankbar dafür, dass ich sehen kann und so gute Augen haben.”

Lehnen Sie sich nun zurück, lesen oder denken Sie sich die drei Dankbarkeiten nochmal durch. Spüren Sie in sich hinein: Wie fühlt sich der Körper an? Vielleicht entsteht Wärme, Ruhe oder einfach ein kleines Lächeln.

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