Viele pflanzliche Lebensmittel können in punkto Proteingehalt gut mit den tierischen mithalten. Die Problematik der niedrigeren biologischen Wertigkeit lässt sich durch die Kombination diverser pflanzlicher Proteinquellen lösen. Vorteil: Sie enthalten mehr Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe.
So geht’s:
✓ Getreideprodukte: Haferflocken sind mit 13 g Eiweiß auf 100 Gramm eine hervorragende, pflanzliche Proteinquelle. Auch Hirse und Hirseflocken sind reich an Eiweiß.
✓ Pseudogetreide, wie z. B. Amaranth, Quinoa und Buchweizen, bieten zwischen 9 und 16 g Eiweiß pro 100 Gramm.
✓ Hülsenfrüchte gehören fix in den Speiseplan integriert. Kichererbsen, rote Linsen, weiße Bohnen und Erbsen liefern zwischen 25 und 36 g Protein pro 100 Gramm.
✓ Nüsse & Samen sind ein Muss für Vegetarier und Veganer. Chiasamen enthalten 21 g, Leinsamen 18 g, Sonnenblumenkerne 21 g, Mandeln 20 g, Kürbiskerne 19 g, Walnüsse 15 g Proteine pro 100 Gramm. Ganz vorne liegen Erdnüsse mit 25 g Proteingehalt, aber Vorsicht, diese sind sehr fettreich.
✓ Sojabohnen & Sojaprodukte wie Tofu und Tempeh sind ebenfalls reich an Eiweiß. Sojaflocken enthalten z. B. rund 40 Gramm.
✓ In Gemüse steckt auch Eiweiß, aber in geringeren Mengen. So enthält Brokkoli 3 g und Spinat 2,2 g je 100 Gramm.







