Bärlauch kann leicht mit dem sehr giftigen Maiglöckchen, aber auch mit den Blättern der Herbstzeitlose verwechselt werden. Blätter daher immer nur einzeln ernten und genau bestimmen. Ein sicheres Unterscheidungsmerkmal ist der Knoblauchgeruch des Bärlauchs, hat man aber ein paar Blätter geerntet, riecht alles nach Knoblauch. Sicher ist daher, die Betrachtung der Blattunterseite – beim Bärlauch heller und matt, beim Maiglöckchen glänzend. Auch sind Bärlauchblätter weicher und jedes Blatt wächst einzeln am Stiel, während Maiglöckchenblätter paarweise am Stiel wachsen. Die Blüten sind dann gut auseinanderzuhalten: beim Bärlauch eine Dolde mit weißen sternförmigen Blüten, beim Maiglöckchen glockenförmige Blüten, die am Stängel aufgereiht sind.
Rezept:
Bärlauch schmeckt frisch auf einem Käse- oder Wurstbrot ausgezeichnet. Wer ihn dezenter und lieber kochen möchte, kann es mit diesem Rezept probieren:
Bärlauch-Gnocchi mit Zitronenbutter & knusprigen Bröseln
Das ist frisch, leicht scharf vom Bärlauch und hat durch die Brösel richtig schönen Crunch.
Zutaten (für 2–3 Personen):
Für die Gnocchi:
- 500 g mehligkochende Kartoffeln
- 1 Eigelb
- 120–150 g Mehl
- 1 gute Handvoll Bärlauch (fein gehackt)
- Salz, Muskat
Für die Zitronenbutter:
- 60 g Butter
- Abrieb + etwas Saft einer Zitrone
- Salz
Für die Brösel:
- 2–3 EL Semmelbrösel
- 1 EL Butter
- Optional: etwas Parmesan
Zubereitung:
- Kartoffeln kochen, ausdampfen lassen und durch eine Presse drücken.
- Mit Eigelb, Mehl, Bärlauch, Salz und Muskat zu einem Teig verkneten (nicht zu lange, sonst werden sie zäh).
- Rollen formen, Stücke schneiden und leicht mit der Gabel eindrücken.
- In leicht siedendem Salzwasser garen, bis sie oben schwimmen (ca. 2–3 Minuten).
- Währenddessen Butter schmelzen, Zitronenabrieb und etwas Saft dazugeben → fertig ist die Zitronenbutter.
- Brösel in Butter goldbraun rösten.
- Gnocchi in der Zitronenbutter schwenken, Brösel drüber — optional Parmesan.







