Man merkt es schon an der frischen Luft in der Früh: Der Sommer neigt sich dem Ende zu und der Herbst wartet quasi bereits um die Ecke. Der Übergang in eine neue Jahreszeit beginnt: für Mensch, Tier und Pflanzen. Es ist eine schöne Gelegenheit, innezuhalten: Was möchten Sie aus den vergangenen Monaten mitnehmen, was darf gehen und worauf möchten Sie sich im Herbst ausrichten? Mit diesem Ritual können Sie sich vom Sommer gebührend verabschieden und den Herbst willkommen heißen.
So geht’s:
Finden Sie einen besonderen Ort: Gehen Sie noch einmal an einen Ort, der für Sie mit dem Sommer verbunden ist – an einen See, in den Wald, auf einen Berg oder einfach in Ihren Garten. Nehmen Sie sich bewusst Zeit und lassen Sie das Handy zu Hause oder schalten Sie es aus.
Sagen Sie Danke: Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und beantworten Sie drei Fragen. Was möchte ich aus diesem Sommer mitnehmen? Was hat mir besonders gutgetan? Wofür bin ich dankbar? Es müssen keine großen Erlebnisse sein. Vielleicht war es ein bestimmter Mensch, ein Gespräch, ein Gefühl oder ein ganz gewöhnlicher Tag, an dem Sie sich besonders wohlgefühlt haben.
Lassen Sie etwas los: Fragen Sie sich anschließend: Was möchte ich nicht mit in den Herbst nehmen? Vielleicht ist es eine Enttäuschung, ein Gedankenmuster, eine Verpflichtung oder eine Erwartung an sich selbst.
Finden Sie Ihren persönlichen Herbstsatz: Während der Sommer oft für Aktivität, Leichtigkeit und das Außen steht, lädt der Herbst dazu ein, zu sammeln, zu ernten, zu ordnen und wieder etwas mehr nach innen zu schauen. Fragen Sie sich: Was möchte ich in diesem Herbst nähren? Vielleicht finden Sie einen persönlichen Satz wie: „Ich darf langsamer werden“, „Ich möchte wieder mehr bei mir ankommen“ oder: „Ich mache Platz für das Wesentliche.“
Machen Sie den Übergang spürbar: Gehen Sie noch einmal schwimmen, Boot fahren, machen Sie einen bewussten Spaziergang im Wald oder bereiten Sie im Garten alles für den Herbst vor – ganz bewusst, mit einem Dankeschön.







