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Ein Tagebuch hält Veränderungen während des Digital Detox fest (Foto: Markus Winkler/pexels.com).
Ein Tagebuch hält Veränderungen während des Digital Detox fest (Foto: Markus Winkler/pexels.com).

8 Tipps für die digitale Auszeit

Wenn Sie den Entschluss gefasst haben, für eine längere Zeit offline zu gehen, sollten Sie sich auf die ungewohnte Zeit vorbereiten, damit Sie das Digital Detox gut durchhalten.

So geht’s:

  1. SCHRITT FÜR SCHRITT

Der Weg der kleinen Schritte ist am besten. Deaktivieren Sie für einen halben Tag Ihr Internet. Planen Sie Treffen mit guten Freunden, gehen Sie in die Natur und kochen Sie was Köstliches. Bitten Sie die Menschen, die Sie treffen, während der gemeinsamen Zeit auch auf ihr Handy zu verzichten. Das alles hilft, dass der Einstieg in die analoge Zeit leichter fällt. Vielleicht nehmen Sie sich für die Detox-Zeit einige Tage Urlaub?

  1. GERÄTE AUSSCHALTEN

Bei der Entgiftung sollten alle digitalen Geräte ausgeschaltet werden. Damit ist nicht gemeint, dass Smartphone, Tablet und Laptop im Stand-by-Modus sind. Denn das verleitet dazu, doch nur mal ganz schnell nachzuschauen, was es Neues gibt.

  1. DIGITALFREIES SCHLAFZIMMER

Erholsamer Schlaf ist wichtig für die Gesundheit. TV, Laptop und Handy haben im Schlafzimmer nichts zu suchen und sollten aus diesem Raum der Erholung verbannt werden. Das Blinken kann sich negativ auf die Nachtruhe auswirken und zu Schlafstörungen führen. Wer im Bett auf einen Bildschirm starrt, hemmt die Melatonin-Produktion. Das blaue Licht suggeriert dem Körper, dass er wachbleiben muss. Diesen Tipp sollten Sie immer beherzigen, auch außerhalb Ihrer Detox-Zeit.

  1. ANALOGER WECKER

Vermeiden Sie, das Smartphone als Wecker zu nutzen. Das verleitet dazu, vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen diverse Apps abzurufen. Besser ist es, den guten alten Wecker zu verwenden.

  1. TAGEBUCH

Statt des täglichen Posts, TikTok-Beitrags oder Selfies haben Sie ohne digitale Geräte wieder Zeit, ein Tagebuch zu führen. Schreiben Sie Ihre Gedanken und Gefühle während des Digital Detox auf und reflektieren Sie, wie sich Ihr Alltag, Ihre Laune und Perspektive verändern. Kaufen Sie sich dafür ein Büchlein, das Ihnen gefällt und einen schönen Stift.

  1. UNTERWEGS „OHNE“

Versuchen Sie, wenn Sie die Familie besuchen, Bekannte treffen, mit Freundinnen ins Kino gehen, das Smartphone zu Hause zu lassen. Das geht natürlich nur, wenn Sie nicht dringend erreichbar sein müssen. Anfangs beschleicht Sie vielleicht noch das Gefühl, etwas Wichtiges vergessen zu haben, oder es ist Ihnen sogar mulmig zumute. Doch schnell wird es völlig normal, ohne Handy aus dem Haus zu gehen. Ein Gewinn ist, dass Sie den Aktivitäten und Menschen mehr Aufmerksamkeit schenken können, weil Sie nicht mehr immer wieder aufs Handy starren. Auch steigt die Verbindlichkeit für Treffen – keine kurzfristigen Absagen mehr, kein Zuspätkommen.

  1. ACHTSAMKEITSÜBUNGEN

Meditation, Atemübungen, Tai-Chi oder Yoga – es gibt verschiedene Methoden, um Achtsamkeit zu erlernen und dadurch den Körper und die Seele in Harmonie zu bringen bzw. (digitalen) Stress zu reduzieren. Nehmen Sie sich jeden Tag Zeit, um ganz für sich zu entspannen (eine Stunde wäre ideal). Das unterstützt den Digital Detox-Prozess. Außerdem kommen Sie wieder mehr in Kontakt mit sich selbst. Die digitale Welt beeinträchtigt nicht selten die Selbstwahrnehmung. Durch den Verzicht fühlen Sie wieder, wie es Ihnen wirklich geht und was Ihre echten Bedürfnisse sind.

  1. FOKUS ÄNDERN

Beobachten Sie, wie sich Ihre Sichtweise ändert. Die digitale Entgiftung ermöglicht ein intensiveres Erleben der realen Welt. Beginnen Sie bewusst zu beobachten, zu fühlen, zu riechen und zu schmecken. Sie können Ihren Erlebnishorizont erweitern. Vielleicht inspiriert sie das auch kreativ tätig zu werden und ein neues Hobby zu entdecken.

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