Wenn sich ab einem gewissen Alter unerwünschte Kilos auf Bauch und Taille schummeln, ist es an der Zeit, seine Ernährungsweise genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn in der Postmenopause hat das richtige Essen einen größeren Einfluss auf unser Wohlbefinden, als wir denken.
So geht’s:
ESSEN SIE REICHLICH ENTZÜNDUNGSHEMMENDE LEBENSMITTEL
Eine ungesunde Lebensweise, gepaart mit Fastfood, Zucker, Stress und unregelmäßigem Essen kann im Körper zu chronischen Entzündungen führen. Greifen Sie deshalb vermehrt zu grünem Blattgemüse wie Spinat, Brokkoli und Kohl, zu Paprika, Lauch und Zwiebel, zu Zitrusfrüchten und Beeren. Diese Lebensmittel sind angereichert mit wertvollen sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien, die entzündungshemmend im Körper wirken. Verwenden Sie Ingwer, Knoblauch, Kurkumin und frische Kräuter in der Küche und meiden Sie vermehrt Fertiggerichte.
BAUEN SIE MEHR PROTEINE IN IHRE MAHLZEITEN EIN
Die Empfehlung der Ernährungsgesellschaften für einen gesunden Erwachsenen beträgt 0,8 g Eiweiß pro kg Körpergewicht. Das sind bei einer 65 kg wiegenden Frau 52 g Eiweiß am Tag. In den Wechseljahren sollte jedoch die Nahrung eiweißhaltiger sein. Erstens, damit weniger Muskelmaße abgebaut wird, zweitens, um die Spannkraft und Elastizität der Haut zu erhalten. Außerdem sättigt Eiweiß besser als Kohlenhydrate. Mit reichlich Protein in der Nahrung (bis 100 g/ Tag) kann die eine Gewichtszunahme während der Wechseljahre rückgängig gemacht werden. Wertvolle Eiweißlieferanten neben magerem Fleisch, Fisch und Milchprodukten sind Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen.
GREIFEN SIE ZU DEN RICHTIGEN FETTEN
Hochwertige Fette liefern kaltgepresste Öle wie Olivenöl oder Leinöl, Fische mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren (z. B. Lachs), Nüsse und Samen. Frittiertes bzw. hochverarbeite Fette (Raps-, Mais- und Sojaöl) sind nicht empfehlenswert.







