Der 16. Oktober steht seit 1979 im Zeichen der Ernährung: Der Welternährungstag (auch Welthungertag) soll darauf aufmerksam machen, dass immer noch viel zu viele Menschen auf der Welt an Hunger leiden.
Achtsamer Umgang mit Lebensmitteln
Während vielerorts Lebensmittel oft achtlos weggeworfen und verschwendet werden, haben Millionen Menschen keinen Zugang zu ausreichender Versorgung mit Nahrung. Umso wichtiger ist es auch, ein Zeichen gegen die Verschwendung von Lebensmitteln zu setzen. Hier kann jeder selbst aktiv werden, und seinen Beitrag leisten. Im Artikel “Schluss mit der Wegwerfgesellschaft” zeigen wir, wie es gelingen kann, gegenzusteuern.
Fehlernährung mit Folgen
Auch dort, wo ausreichend Lebensmittel zur Verfügung stehen, sieht man sich mit Problemen konfrontiert. Übergewicht und Adipositas, aber auch Nährtstoffmangel trotz übermäßiger Kalorienzufuhr sind heute keine Seltenheit. Falsche und unausgewogene Ernährung, vor allem auch mit viel zu vielen stark verarbeiteten Produkten, erhöht das Risiko für zahlreiche Krankheiten wie etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes.
Sebastian Kneipp erkannte schon seinerzeit die Bedeutung und den Wert einer vollwertigen, ausgewogenen Ernährung. Die meisten seiner Ernährungsempfehlungen sind inzwischen wissenschaftlich bestätigt und finden sich in der modernen Ernährungslehre wieder. So ist die Säule “Ernährung” neben Wasser, Heilkräuter, Bewegung und Lebensordnung auch heute noch unerlässlicher Bestandteil des Kneipp-Programms.
Bewusstsein schaffen und handeln
Wir laden Sie ein, Ihre Ernährungsgewohnheiten zu reflektieren, Lebensmittel sorgfältig auszuwählen (so frisch wie möglich, so wenig verarbeitet wie möglich, so wenig verpackt wie möglich), achtsam mit ihnen umzugehen und Sozialorganisationen, die armutsbetroffene Menschen mit Lebensmitteln versorgen, zu unterstützen.
Auf unserer Gesundheitsplattform kneippbund.at finden Sie zahlreiche Rezepte, Tipps und Informationen rund um die Kneipp-Säule Ernährung.
Lesen Sie auch: Lebensmittelverschwendung – so nicht!, Weniger ist mehr











