Ohne Fleisch grillen
Am einfachsten ist es, sich im Supermarkt an der mittlerweile reichen Auswahl an Fleischersatzprodukten zu bedienen. Deren Konsistenz und Aromen liegen oft verblüffend nah am Original. Wer lieber selbst zubereitet, findet Rezepte im Internet, in Apps und Büchern, in denen eine vegetarische und vegane Lebensweise im Fokus steht. Gut gelingt alles auf Basis von texturiertem Soja oder Gluten. Gluten kann man mit etwas Geduld auch selbst aus Mehl herstellen. Für den typischen Fleischgeschmack sorgt die Zugabe gerösteter Zwiebel, Würzsaucen aller Art und Wurstgewürze wie Knoblauch, Majoran, Koriander oder Piment.
Pilze und Früchte grillen
Am Pilzsektor gilt der Kräuterseitling dank seiner festen Struktur als Bester für den Grill. Er verliert kaum an Wasser, bleibt bissfest und ist obendrein günstig aus regionaler Produktion erhältlich. Exotisch wird es mit der Jackfrucht, die unreif als Fleischersatz dient. Man bereitet sie zu wie Fleisch. Erhältlich ist die nicht ganz billige Importfrucht in Konserve eingelegt und vakuumverpackt.
Burger, Laibchen und Co
Wenn es ein Burger sein soll, aber nicht nach Fleisch schmecken muss, sind Pattis aus Polenta und geriebenem Käse, Hirse und Rote Rüben oder Grünkern mit Sommergemüse sehr gut auf dem Rost platziert. Ob ins Burgerbun, mit Messer und Gabel genossen oder am nächsten Tag mit ins Büro genommen, mit Dressing und Salat immer eine feine Sache.
Alles außer üblich
Statt der „normalen“ Erdäpfeln dürfen es auch mal Süßkartoffeln als Beilage sein. Nicht zu große Exemplare und vorgekocht, sind sie in der Glut schnell durch. Auch gut: in Scheiben oder Sticks geschnitten. Ebenso lassen sich Fenchel, Zwiebel, Lauch, Fisolen, Zuckererbsen und Kürbis auf dem Griller zubereiten – mit großzügiger Ölmarinade in einer Grillschale, dann trocknen sie nicht allzu sehr aus. Eine zart-bittere Note bringen Chicorée und Radicchio ein (in Häfte geschnitten und gegrillt) und runden so ein buntes Gemüsebukett ab.
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