Heilkräuter

Sebastian Kneipps „Hausapotheke“ enthält um die verschiedene 60 Heilpflanzen. 

Deren Anwendungen sind sehr vielseitig – sei es eine erfrischende Teemischung, ein Kräuterwickel oder ein entspannendes Bad.

Heilkräuter

Sebastian Kneipps „Hausapotheke“ enthielt etwa 60 Heilpflanzen.

Sein Wissen ist im 1889 erschienenen Buch „So sollt ihr leben“ nachzulesen: „Jahrelang habe ich ausschließlich mit Kräutern und weniger mit Wasser kuriert und dabei die schönsten Erfolge erzielt“, sagte Kneipp aus voller Überzeugung. Nicht umsonst erfreuen sich Kräuter heutzutage wieder immer mehr Beliebtheit – so ist die Verwendung von Heilpflanzen so alt wie die Menschheitsgeschichte. Demnach ist auch die Anwendung sehr vielseitig – sei es eine erfrischende Teemischung, ein Kräuterwickel oder ein entspannendes Bad.

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Was steckt dahinter?

Viele Arzneipflanzen sind heute wissenschaftlich erforscht und bei manchen Heilpflanzen stehen heute sogar neue Wirkungen im Vordergrund.


Diese lässt sich zum Teil von stark über mäßig bis mild individuell (je nach Herstellungsart) regulieren. Im Zuge der Österreichischen Kneippbewegung wird sowohl altbewährtes wie auch neu erforschtes Wissen über die Vielfalt der Kräuter weitergegeben und praktisch in den Alltag integriert. Der Fokus wird hierbei auf die Ganzheitlichkeit der 5 Säulen nach Kneipp gelegt – und ein ausgewogenes Verhältnis zur Verbesserung der Gesundheit jedes einzelnen auf dessen individuelle Bedürfnisse angepasst!


Starten Sie den Tag mit einer guten Tasse Tee

 

Erfrischende Teemischung

Starten Sie den Tag mit folgender Teemischung aus der Apotheke

Fenchel gestoßen, 3 g, Orangenblüten, Nubienblüten, Schwarze Ribiselblätter, Brombeerblätter und Hagebuttenfrüchte ohne Kerne je 9 g. 1 gehäufter Teelöffel Kräutermischung mit 1/4 Liter Wasser überbrühen, 10 Minuten ziehen lassen, mit Honig gesüßt genießen. Diese Teemischung eignet sich auch als vitaminreiches heißes oder kaltes Erfrischungsgetränk tagsüber! Man kann zeitweise etwas Pfefferminze zur Geschmacksverbesserung beigeben. Pfefferminze ist ein tolles Magen-Heilkraut, aber nicht zum Dauergebrauch zu empfehlen.

Gewürzkräuter regulieren den Appetit

Frische Kräuter werden erst kurz vor dem Servieren beigefügt,

getrocknete Kräuter kocht man mit, damit sich Aroma und Wirkung

entfalten können. Gewürzkräuter helfen Salz zu sparen, sie fördern den Eigengeschmack der Lebensmittel, wirken appetitregulierend und anregend auf die Verdauungsorgane, sie erleichtern die Fettverdauung, wirken blähungswidrig und machen die Speisen bekömmlicher.

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Kräutertee am Nachmittag

Genießen Sie einen duftenden Kräutertee zur Entspannung: Orangenblüten, Lavendel, Melisse, Johanniskraut, Rosmarin, Passionsblume, Ehrenpreis und Hopfen zu gleichen Teilen gemischt. Entspannt ohne schläfrig zu machen.

Kräuter für den Magen

Kräuter werden seit jeher nicht nur als Tee oder Badezusatz eingesetzt, sondern auch in Likören und Destillaten angeboten. Kräutergeister, Magenbitter und Klosterliköre entfalten ihre Wirkungen leider nicht nur wegen der Kräuterinhaltsstoffe, sondern „betäuben“ auch die „gestressten“ Magennerven durch ihren kräftigen Alkoholgehalt.

Völlegefühl nach dem Essen

Wenn nach dem Essen Völlegefühl plagt, empfiehlt sich folgende Teemischung: Boldoblätter, Tausendguldenkraut, Pfefferminzblätter, Kümmelfrüchte, Pomeranzenschalen, Melissenblätter, Kamillenblüten und Hagebuttenfrüchte zu gleichen Teilen. Zwei bis drei Teelöffel mit 1/4 Liter siedendem Wasser überbrühen und 10 Minuten ziehen lassen. Bis zu dreimal täglich eine Tasse ungesüßt trinken. Pfefferminze nicht für den Dauergebrauch!

Wildkräuter

Brennnessel, Löwenzahn, Gänseblümchen, Knautie, Vogelmiere, Brunnenkresse, Gundelrebe, Giersch und Franzosenkraut: Einige Wildkräuter können rund 4-mal so viel Vitamin C und doppelt so viel Vitamin A wie Kulturpflanzen enthalten! Genaue Kenntnis und Verträglichkeit vorausgesetzt – auch unter dem „Grünzeug“ gibt es höchst giftige Vertreter. Empfindliche Menschen bevorzugen Wildkräuter gekocht: in der Suppe, in Soßen oder im Nudelgericht, im Auflauf oder im Palatschinkenteig – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Ein Kräuterbad für die Gesundheit

Das perfekte Kräuter-Vollbad

Die Badetemperatur für das Kräuter-Vollbad, -Dreiviertelbad oder -Halbbad wählt man zwischen 35 und 38 Grad Celsius. Die Badedauer beträgt 15 – 20 Minuten.


Für kreislauflabile Menschen eignet sich das Dreiviertelbad oder das Halbbad besser, das Vollbad ist kreislaufbelastend. Nach dem Kräuterbad eine halbe Stunde Nachruhezeit einhalten. Badezusätze gibt es in guter Qualität im Handel. Will man einen Kräuter-Badezusatz selbst zubereiten, verwendet man etwa 500 g getrocknete Kräuter und bereitet einen Aufguss mit 2 – 3 Litern kochendem Wasser. Den abgeseihten Aufguss setzt man dem Badewasser zu.


Beispiele für die vielfältigen Wirkungen von Kräuterbädern:

  • anregend: Rosmarin

  • beruhigend: Melisse, Lavendel, Baldrian, Hopfen

Heublumen lindern rheumatische und Stoffwechsel- Beschwerden, Kamille und Weizenkleie tun der Haut gut, Thymian lindert Erkältungskrankheiten, die Schafgarbe wird Frauen empfohlen, Fichte und Kalmus sind allgemein tonisierend.

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