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Gesund durchs Jahr mit Kneipp!

Gesund durchs ganze Jahr

Wir nehmen es uns Anfang Jänner fest vor: Im heurigen Jahr werden wir gesünder leben, uns bewusster ernähren und natürlich viel mehr Sport machen. Und wir wissen: Spätestens in der zweiten Jännerwoche sind die meisten guten Vorsätze schon wieder vergessen. Daher haben wir unkomplizierte Tipps fürs ganze Jahr gesammelt, die sich problemlos Monat für Monat umsetzen lassen und auch ohne große Vorsätze für ein klein wenig mehr Gesundheit und Vitalität sorgen.

Gesund durch den Jänner: viel trinken und abtauchen

Gesund durchs ganze Jahr mit dem Kneippbund: Viel trinken, z. B. Tee, hält im Winter die Atemwege feucht
(c) Pixabay

Die kalte und oft feuchte Luft im Jänner reizt unsere Atemwege – kein Wunder, dass wir oft mit Schnupfen oder Halsweh ins neue Jahr starten. Wichtig ist nun, viel zu trinken: Wasser, Tee und auch Suppen befeuchten die Schleimhäute und sorgen für bessere Abwehrkräfte. Was in diesem Monat noch auf unserer To-do-Liste steht: mindestens zweimal ein Sauna-Besuch als Immunsystem-Boost. Keine Sauna in Sicht? Das Abtauchen in der Badewanne ist laut einer aktuellen US-amerikanischen Studie sogar noch gesundheitsfördernder. Das liegt daran, dass sich der Körper durch den direkten Kontakt mit warmem Wasser besser erwärmen kann als durch heiße Saunaluft, wodurch auch der Effekt aufs Immunsystem stärker ist.

Gesund durch den Februar: Entschlackungstage einlegen

Nicht umsonst beginnt im Februar die Fastenzeit: In diesem Monat tun wir unserem Körper etwas Gutes und legen einmal pro Woche einen Entschlackungstag ein. Das heißt: An diesem Tag gibt es keinen Zucker, keine Fleischprodukte, kein Weißmehl, keinen Kaffee und keinen Alkohol. Stattdessen gönnen wir uns z. B. Vollkornreis, viel Obst und Gemüse, Salat und mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßten Tee.

Was sonst noch am Programm steht: FSME-Schutz checken und gegebenenfalls die Zeckenschutzimpfung auffrischen. Aufgrund der immer wärmeren Winter beginnt auch die Zeckensaison schon früher!

Gesund durch den März: Frühjahrsmüdigkeit adé

Gesund durchs ganze Jahr mit dem Kneippbund: Im Frühling hilft frische Luft gegen die Frühjahrsmüdigkeit
(c) Pixabay

Die Tage werden wieder länger und plötzlich ist sie da: die Frühjahrsmüdigkeit. Hervorgerufen wird diese vermutlich durch die hormonelle Umstellung – unser Körper muss nach den dunklen Wintertagen erst wieder mit Licht und Sonne umgehen lernen. Um ihn dabei zu unterstützen, steht im März vor allem eines am Programm: viel frische Luft! Unser Gesundheitstipp zum Frühlingsbeginn: mindestens zweimal pro Woche eine Stunde draußen spazieren gehen. Wolken und Regen sind keine Ausrede – auch bei Schlechtwetter vertreibt die Bewegung an der frischen Luft die Müdigkeit.

Außerdem kann sich beispielsweise ein kaltes Armbad lohnen. Es wirkt erfrischend und regt an, ohne aufzuregen. Damit leistet es bei Abgeschlagenheit, Müdigkeit oder auch bei intensiver Hitzebelastung im Sommer dann gute Dienste. Dazu erst den rechten, dann den linken Arm so weit wie möglich in kaltes Wasser tauchen und unter leichter Bewegung ca. 10 Sekunden unter Wasser halten. Dabei laut zählen, damit auf das Ausatmen nicht vergessen wird. Danach das Wasser abstreifen und durch Bewegung für Wiedererwärmung sorgen. 

Gesund durch den April: Vorsorgeuntersuchung nicht verpassen

Gesund durchs ganze Jahr: Auf Vorsorgeuntersuchungen nicht vergessen!
(c) Pixabay

Einmal jährlich steht die Gesundenuntersuchung an. Die Krankenversicherung übernimmt dafür die Kosten; untersucht werden u. a. Blut- und Harnwerte, Blutdruck und der allgemeine körperliche Zustand. Im April lassen wir uns daher genau durchchecken. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht dabei die Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Krebs und Diabetes. Für mehr Gesundheit im April nutzen wir übrigens in diesem Monat auch die saisonalen Köstlichkeiten, die gerade sprießen: Am Speiseplan stehen in diesem Monat z. B. Spargel, Radieschen, Bärlauch und Spinat. Wer selbst auf „Kräuterfang“ gehen möchte, kann nun auch selbstgepflückten Löwenzahnsalat oder Brennnesselsuppe auftischen.

Gesund durch den Mai: gesellig unterwegs

Nicht nur frische Luft, Bewegung und ausgewogene Ernährung halten uns gesund, sondern auch soziale Kontakte. Darum machen wir den Mai zum Monat des geselligen Beisammenseins. Was wir in diesem Monat planen: Spaziergänge und Wanderungen mit Freunden, mindestens einmal einen gemeinsamen Restaurantbesuch, eine kleine Familienfeier anlässlich des Muttertags und mindestens ein Telefonat mit einem Freund, den wir schon zu lange nicht mehr gehört haben. Das macht nicht nur Spaß, sondern reduziert auch nachweislich unseren Stresslevel, stärkt das Immunsystem und kann sogar unsere Lebenserwartung erhöhen.

Gesund durch den Juni: mit Ausdauertraining

Im Juni nimmt die Sonneneinstrahlung massiv zu: Von nun an bei Sonnenschein besser nicht mehr ohne UV-Schutz aus dem Haus gehen. Wie wir gesund durch den Juni kommen: Mit moderatem Ausdauertraining bereiten wir unseren Körper auf die Hitze der Sommermonate vor. Vorsicht bei Pollenallergien: Im Juni schwirren besonders viele Pollen durch die Luft! Betroffene sollten Sporteinheiten daher möglichst in den frühen Morgenstunden absolvieren. Erste Hilfe bei Juckreiz, Schnupfen und geschwollenen Augen bieten Nasensprays und Nasenduschen, die die Pollen von den Schleimhäuten spülen können. Auch Inhalieren oder Dampfbäder können dabei helfen, die Symptome zu lindern.

Am Speiseplan stehen jetzt übrigens Kirschen und Erdbeeren – an der Sonne gereift und frisch gepflückt!

Gesund durch den Juli: mit Kräutern der Hitze trotzen

Basilikum wirkt beruhigend (Foto: Elle Hughes/pexels.com)
(c) pexels

Die Sommerhitze macht unserem Kreislauf zu schaffen. Nun gelten die klassischen Regeln für heiße Tage: viel trinken, zu viel direkte Sonneneinstrahlung vermeiden, auf adäquaten Sonnenschutz achten und leichte Speisen wie z. B. Salate zu sich nehmen. Auch Kräuter können dabei unterstützen, im Sommer fit zu bleiben: kühlende Minze, Beifuß gegen schwere Beine oder beruhigende Kamille wirken unterstützend bei Hitzebeschwerden. Und natürlich dürfen wir auf Pfarrer Kneipp nicht vergessen – ab ins Kneippbecken!

Gesundheitstipp: regelmäßig Blutdruck messen (lassen). Menschen mit Bluthochdruck können an heißen Tagen rasch unter Schwindel und Kreislaufproblemen leiden. Daher sichergehen, dass man nicht zur Risikogruppe gehört, bzw. sonst tagsüber möglichst durchgehend im Schatten bleiben!

Gesund durch den August: kaltes Wasser gefragt

Auch im August helfen uns Wasseranwendungen wie Wassertreten oder ein kalter Arm- oder Knieguss, der Sommerhitze standzuhalten. Dazu ist kein Kneippbecken nötig: Die Wasseranwendungen können auch daheim in der Dusche oder der Badewanne durchgeführt werden. Im August planen wir daher: morgens erfrischt mit einer Kneipp’schen Wasseranwendung in den Tag starten – für mehr Energie und einen stabileren Kreislauf.

Der August ist außerdem unser Vitaminmonat: Jetzt reifen bei uns Beeren, Pflaumen, die ersten Äpfel und Birnen der Saison, Tomaten und Zucchini. Am besten direkt am Bauernmarkt oder beim Direktvermarkter kaufen – regional und frisch gepflückt schmeckt’s am besten und liefert die meisten Vitamine!

Gesund durch den September: mit Vitamin C

Gesund durchs ganze Jahr mit dem Kneippbund: Im Herbst hilft Vitamin C, Erkältungen vorzubeugen
(c) Pixabay

Die Tage werden wieder kürzer und kälter – und damit wir gesund bleiben, achten wir nun besonders auf unsere Kleidung. Damit sind aber nicht die neuesten Herbsttrends gemeint, sondern die richtige Kombination der Kleidungsstücke: Ein Zwiebellook aus dünnen Schichten hält uns gesünder als die ersten dicken Pullover der Saison. Durch die kühlen Morgen- und Abendstunden neigen wir nämlich dazu, uns zu warm zu kleiden. Tagsüber kann es aber noch richtig warm werden, wodurch wir schnell ins Schwitzen kommen – und die Feuchtigkeit unter dem Kuschel-Outfit ist nicht nur schlecht für die Haut, sondern begünstigt auch Erkältungen.

Jetzt gilt es auch, ordentlich Vitamin C zu tanken. Studien haben nämlich gezeigt, dass Vitamin C vor allem präventiv vor Erkältungen schützt, während es bei einem bereits bestehenden Infekt nur wenig Einfluss auf den Genesungsprozess hat. Also: vorbeugend Orangen, Mandarinen, Äpfel und Paprika futtern und auf Heidelbeeren und Brombeeren nicht vergessen!

Gesund durch den Oktober: ab zum Hautarzt

Um den sogenannten Herbstblues zu vermeiden, gilt nun erneut, was wir bereits im Frühling gepredigt haben: Möglichst viel an die frische Luft! Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für Waldspaziergänge: Die frische, klare Herbstluft duftet nach Moos und Laub, was zusätzlich zur Bewegung unter freiem Himmel für gute Laune sorgt. Mindestens zweimal wöchentlich sollte man rund eine Stunde zwischen den Bäumen verbringen.

Wenn die UV-Strahlung geringer wird, ist außerdem der beste Zeitpunkt für einen Termin beim Hautarzt: Die Muttermalkontrolle steht an. Ab einem Alter von 35 Jahren sollte man zumindest alle zwei Jahre zur Hautkrebsvorsorge gehen, bei vielen Muttermalen am besten sogar jährlich. Sollte der Arzt einen verdächtigen Fleck entdecken, wird dieser entfernt – und nachdem man danach Sonneneinstrahlung vermeiden sollte, ist die Mini-OP in den Herbst- und Wintermonaten am sinnvollsten.

Risikogruppen sollten sich spätestens Mitte Oktober auch über die aktuelle Grippeimpfung informieren – denn nun beginnt die Grippesaison!

Gesund durch den November: auf Hygiene achten

Gesund durchs ganze Jahr mit dem Kneippbund: Gerade im Winter ist Händewaschen besonders wichtig.
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Gesund durch den November zu kommen, kann bei den umherschwirrenden Viren und Bakterien durchaus zur Herausforderung werden. Was hilft, um der Erkältungssaison ein Schnippchen zu schlagen: nach dem Nachhausekommen sofort gründlich Hände waschen und die Kleidung wechseln, regelmäßig die Wohnräume gut lüften und das Immunsystem mit gesunder Ernährung und ausreichend Schlaf stärken. Auch Bewegung an der frischen Luft hilft dabei, die Anfälligkeit gegenüber Erkältungs- und Influenzaviren zu reduzieren.

Auf unserer To-to-Liste für den November steht außerdem die aktive Reduktion von Stress. Dauerstress belastet den Körper und macht ihn anfälliger für Infektionen. Daher nehmen wir uns dreimal pro Woche Zeit für aktive Entspannung in Form von Yoga- oder Achtsamkeitsübungen.

Gesund durch den Dezember: Vitamin-D-Speicher auffüllen

Das Christkind empfängt man ungern mit roter Schnupfennase. Spätestens jetzt sollte man das Blut auf den Vitamin-D-Level testen lassen: Das „Sonnenvitamin“ kann zwar im Sommer dank UV-Licht vom Körper selbst gebildet werden; im Winter ist die Sonneneinstrahlung dafür aber zu schwach und der Vitamin-D-Speicher oftmals leer. Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle fürs Immunsystem – eventuell ist eine zusätzliche Einnahme von Vitamin-D-Tropfen in den trüben Wintermonaten sinnvoll. Wintergemüse wie Rote Rüben, Kohl und Kürbis liefern nun wertvolle Vitamine und Mineralstoffe, dazu sind auch die Weihnachtsgewürze kleine Helferlein: Ingwer, Kurkuma oder Zimt stärken ebenfalls unser Immunsystem.

Für besonders starke Abwehrkräfte zeigen wir übrigens beim Duschen von unserer tapferen Seite und kurbeln mit Wechselduschen unseren Stoffwechsel an. So haben wir gute Chancen, das Jahr auch wieder gesund und vital ausklingen zu lassen!

(c) Österreichischer Kneippbund

Gesund durchs Jahr – als Kneipp-Mitglied noch einfacher!

Rund 200 Kneipp-Aktiv-Clubs in ganz Österreich bieten ihren Mitgliedern vielfältige Gesundheitsprogramme an. Die gesundheitsfördernden Aktivitäten reichen von gemeinsamen Wanderungen und Ausflügen bis hin zu Radtouren, Nordic-Walking-Runden, Gymnastik- und Sportstunden, Vorträgen und Seminaren, Kochkursen und vielem mehr. Hier ist für jeden etwas dabei!

Regelmäßig gibt’s außerdem das Kneipp-Magazin mit vielen praktischen Gesundheitsinfos und -tipps direkt nach Hause geliefert. Klingt doch gut, oder nicht?

Rund 30.000 Mitglieder gehören aktuell unserer Kneipp-Gemeinschaft hierzulande an – werden auch Sie Teil davon – Ihrer Gesundheit zuliebe!

Alle Infos zur Kneipp-Mitgliedschaft finden Sie hier …

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Österreichischer Kneippbund

Dem Österreichischen Kneippbund gehören heute mehr als 30.000 Mitglieder an, denen in rund 200 Kneipp Aktiv-Clubs ein vielfältiges Gesundheitsprogramm angeboten wird. Regelmäßig erscheint zudem die Kneipp-Zeitschrift – mit vielen praktischen Tipps für mehr Gesundheit im Alltag.

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