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Ist unsere Partnerschaft vom optimistischen Mindset geprägt, glauben wir an die positiven Aspekte der Beziehung und sehen überall das Potenzial für Zukunft und Wachstum (Foto: South_agency/iStockphoto.com)
Ist unsere Partnerschaft vom optimistischen Mindset geprägt, glauben wir an die positiven Aspekte der Beziehung und sehen überall das Potenzial für Zukunft und Wachstum (Foto: South_agency/iStockphoto.com)

Der Schlüssel fürs Beziehungsglück Teil 2

Positive Ressourcen

  • Sind wir eigenverantwortlich und kooperationsorientiert, betonen wir meist die Verantwortung für die eigenen Gefühle und Handlungen und zeigen ein Bewusstsein dafür, selbst die Kontrolle über die Reaktionen und Entscheidungen zu haben. Es besteht eine Bereitschaft, an sich selbst zu arbeiten, sowie ein Verhalten und eine Einstellung für ein Teamwork in der Beziehung. Die Überzeugung, Verbündete zu sein, schafft eine Bereitschaft, Kompromisse einzugehen, um gemeinsam gesetzte Ziele zu erreichen. Es kommt dadurch weniger zu Schuldzuweisungen und Vorwürfen. Das Verbindende steht im Vordergrund, auch wenn die Wogen hoch gehen.

  • Haben wir die Haltung, dass es in einer Beziehung notwendig ist, sich verletzlich zu zeigen, um tiefere emotionale Verbindungen einzugehen, sind wir offener für Gespräche über Gefühle und Bedürfnisse. Sich verletzlich zu zeigen, schafft Nähe, weil wir einander in Offenheit begegnen und eine tiefere Ebene, die von Empathie getragen ist, möglich ist.

  • Wer die Einstellung hat, dass Kommunikation zentral bedeutsam für die Beziehung ist, vor allem in schwierigen Situationen, ist darauf bedacht, auf die Emotionen und Bedürfnisse des Gegenübers einzugehen und zu reagieren, um Konflikte zu lösen und Missverständnisse zu klären. Durch die Bereitschaft zu offener Kommunikation wird weniger unter den Teppich gekehrt.

  • Ist unsere Partnerschaft vom optimistischen Mindset geprägt, glauben wir an die positiven Aspekte der Beziehung und sehen überall das Potenzial für Zukunft und Wachstum. Wir sind in der Lage, Herausforderungen als vorübergehend zu betrachten und suchen nach Lösungen, im Vertrauen auf die eigene oder gemeinsame Lösungskompetenz.

Die Kraft der Veränderung

Inwieweit man Mindsets verändern kann, hängt davon ab, ob man die Eigenschaften, die ein Mensch hat, als stabil (im Sinne von unverrückbar) betrachtet oder meint, dass sie sich ändern können. Die US-Psychologin Dr. Carol Dweck hat sich in ihrer Forschungsarbeit intensiv damit auseinandergesetzt und unterscheidet zwei Arten von Mindsets:

  • Fixed Mindset bezieht sich auf die Annahme, dass unsere Fähigkeiten und Möglichkeiten festgeschrieben sind und auch durch unsere Bemühungen nicht oder nur schwer verändert werden können.

  • Growth Mindset hingegen ist gekennzeichnet durch die Annahme, dass wir uns stets nach unseren Möglichkeiten weiterentwickeln und unsere Fähigkeiten verbessern können.

Beide Mindsets sind zwar in jedem von uns vorhanden, jedoch unterschiedlich stark ausgeprägt. Fest steht: Wer sich mit seinen Mindsets intensiv befasst und den Weg der ehrlichen Selbsterkenntnis beschreitet, kann durch eine innere Entdeckungsreise die Muster dahinter aufdecken, hinterfragen, reflektieren und auch Schritt für Schritt verändern. Und das wirkt sich auch auf die Partnerschaft günstig aus.

Der Faktor Zeit

Jeder Veränderungs- und Entwicklungsprozess benötigt Zeit, nur selten passieren solche Schritte von „heute auf morgen“. Vor allem gibt es Mindsets, die auf Grund von Erfahrungen in der Vergangenheit tief in uns verwurzelt sind, wie beispielsweise Bindungsangst. Diese führt zu Schwierigkeiten, sich emotional zu öffnen und sich langfristig auf eine innige Beziehung einzulassen.

Es gibt auch Lebensphasen, die nicht die beste Vorrausetzung für den Beginn solcher Prozesse darstellen. Möchten wir unseren Mindset bzw. Lebensstil nachhaltig und fundiert verändern, ist es wichtig, dass wir uns die Zeit dafür geben, die wir individuell benötigen. Fakt ist: Nachhaltige Veränderungen funktionieren nicht unter Druck.

Das Verändern von Glaubenssätzen und inneren Einstellungen kann bei Beziehungskrisen erheblich helfen. Neue beziehungsweise optimierte und gesunde Mindsets tragen auf alle Fälle dazu bei, die Dynamik einer Beziehung zu verbessern und bestehende Konflikte konstruktiver zu lösen.

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