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Bei der Kosmetikherstellung spielen Zertifizierungen eine wichtige Rolle (Foto: Ron Lach/pexels.com).
Bei der Kosmetikherstellung spielen Zertifizierungen eine wichtige Rolle (Foto: Ron Lach/pexels.com).

Clean Beauty

Clean Beauty bedeutet übersetzt so viel wie „saubere“ oder „reine“ Kosmetik. Der Fokus liegt darauf, Produkte zu schaffen, die frei von potenziell schädlichen Inhaltsstoffen sind. Ziel ist es, sowohl die Umwelt als auch die eigene Gesundheit zu schützen. Dabei stehen Inhaltsstoffe wie Parabene, Mineralöle, Sulfate oder synthetische Duftstoffe auf der „No-Go-Liste“. Ein wichtiger Punkt: Clean Beauty ist nicht gleich Naturkosmetik. Während Naturkosmetik ausschließlich natürliche Rohstoffe nutzt, erlaubt Clean Beauty auch synthetische Substanzen – solange sie als unbedenklich gelten. Damit schließt dieser Bereich die Lücke zwischen konventioneller Kosmetik und zertifizierter Naturkosmetik. Allerdings ist „Clean Beauty“ kein geschützter Begriff, weshalb Verbraucher die Inhaltsstofflisten genau prüfen sollten.

Verantwortungsvoll

Die Umweltbelastungen und Chemikalien, mit denen wir direkt konfrontiert sind, nehmen zu. Verständlich also, dass sich viele Menschen Pflegeprodukte wünschen, die sanft zur Haut und verantwortungsvoll produziert sind. Stressfaktoren wie Feinstaub, extreme Witterung sowie Unverträglichkeiten in der Ernährung setzen unserer Haut täglich zu. Sie wird extra empfindlich und neigt vermehrt zu Irritationen. Clean Beauty reagiert auf dieses Bedürfnis, indem sie Transparenz in Bezug auf Herstellung und Inhaltsstoffe schafft und auf problematische Ingredienzien verzichtet. Neben der Gesundheit der Haut wird auch der ökologische Fußabdruck der Produkte berücksichtigt, etwa durch nachhaltige Verpackungen oder ethische Produktionsbedingungen.

Tierversuchsfrei

Bei der Kosmetikherstellung spielen Zertifizierungen eine wichtige Rolle, um Orientierung zu bieten. Zertifizierte Beauty-Produkte, die durch seriöse Siegel wie etwa COSMOS (cosmos-standard.org) oder Ecocert (ecocert.com) gekennzeichnet sind, garantieren, dass strenge Standards bei der Inhaltsstoffauswahl und Produktion eingehalten werden.

Vegane Beauty geht noch einen Schritt weiter: Sie verzichtet auf tierische Inhaltsstoffe wie Bienenwachs, Lanolin oder Karmin und setzt auf ethische Produktionsprozesse. Tierversuchsfreie Beauty („Leaping Bunny“-Siegel) gewinnt ebenso an Bedeutung. Diese Produkte garantieren, dass sie weder bei der Entwicklung noch im Herstellungsverfahren an Tieren getestet wurden.

Clean Beauty wird u. a. von Menschen mit empfindlicher Haut oder Allergien geschätzt, denn sie verzichtet auf: Parabene (synthetische Konservierungsstoffe), Mineralöle und Silikone, Sulfate (tensidische Reinigungsmittel), Phthalate (Weichmacher), PEGs (Polyethylenglykole, Emulgatoren), Oxybenzon (UV-Filter), synthetische Duft- und Farbstoffe sowie Mikroplastik und Formaldehyd. Diese Stoffe stehen im Verdacht, sowohl die Umwelt als auch den Körper negativ zu beeinflussen.

Wichtige Unterschiede

Nachhaltige Kosmetik ist heutzutage vielfältig. Die wesentlichen Unterschiede kann man in drei Gruppen darstellen:

  • Clean Beauty. Verzichtet auf bedenkliche Inhaltsstoffe, ohne zwingend natürlich oder biologisch zu sein.
  • Naturkosmetik. Nutzt ausschließlich natürliche Rohstoffe wie pflanzliche Öle und Kräuterextrakte, beinhaltet keine synthetischen Stoffe.
  • Conscious Beauty. Die übersetzt „Bewusste Schönheit“ kombiniert „saubere“ Kosmetik mit Aspekten der Sicherheit sowie ethischen und nachhaltigen Produktionspraktiken.

Übrigens: Neben den Inhaltsstoffen rückt auch die Verpackung in den Fokus. Viele Hersteller setzen auf recycelbare Materialien, wiederverwendbare Behälter oder neue Lösungen, wie z. B. Verpackungen aus Bambus oder Papier. Refill-Systeme und plastikfreie Alternativen sind weitere Trends, die die Umweltbelastung reduzieren sollen.

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