Tanzen fürs Hirn

Im ORF läuft die 12. Staffel von „Dancing Stars“ – und motiviert wieder viele dazu, selbst das Tanzbein zu schwingen.

Bewegung

Tanzen fürs Hirn

Im ORF läuft die 12. Staffel von „Dancing Stars“ – und

motiviert wieder viele dazu, selbst das Tanzbein zu schwingen.

Kein Wunder: Rhythmische Bewegungen sind pure Lebens­

freude, halten fit und gesund. Und sie wirken direkt aufs Gehirn.

Wer es regelmässig tut, weiß und spürt es genau: Beim Tanzen wird der Körper zum Mittelpunkt des Seins, zum Zentrum der Selbsterfahrung: „Ich bewege mich, also bin ich.“ Was in anderen Zeiten und anderen Kulturen selbstverständlich war, müssen wir oft erst wiederentdecken: die Lust an der Bewegung zur Musik, das Fühlen der Freiheit des Körpers, die Freude am natürlichen Rhythmus, der sich – im Spannungsfeld von Körperfeindlichkeit und Körperkult – schon vielfach in unser Inneres zurückgezogen hat. Beim Tanzen kommen zur Bewegung die Faktoren Musik, Koordination und Rhythmusgefühl hinzu: Der Körper ist also ganzheitlich gefordert und arbeitet auf Hochtouren. Außerdem muss man sich Bewegungsabfolgen merken und im richtigen Tempo wiederholen können. Das hält jung, vital und fit und ist an keine Alterslimits gebunden. In vielen Kneipp-Aktiv-Clubs werden beschwingte Kurse und Tanzstunden (z. B. „Tanzen ab der Lebensmitte“ oder „Dance Fitness“) angeboten, aber auch rund- um locken gerade zur Zeit der Dancing Stars diverse Tanzschulen mit neuen, attraktiven Angeboten.

Wer es regelmässig tut, weiß und spürt es genau: Beim Tanzen wird der Körper zum Mittelpunkt des Seins, zum Zentrum der Selbsterfahrung: „Ich bewege mich, also bin ich.“ Was in anderen Zeiten und anderen Kulturen selbstverständlich war, müssen wir oft erst wiederentdecken: die Lust an der Bewegung zur Musik, das Fühlen der Freiheit des Körpers, die Freude am natürlichen Rhythmus, der sich – im Spannungsfeld von Körperfeindlichkeit und Körperkult – schon vielfach in unser Inneres zurückgezogen hat. Beim Tanzen kommen zur Bewegung die Faktoren Musik, Koordination und Rhythmusgefühl hinzu: Der Körper ist also ganzheitlich gefordert und arbeitet auf Hochtouren. Außerdem muss man sich Bewegungsabfolgen merken und im richtigen Tempo wiederholen können. Das hält jung, vital und fit und ist an keine Alterslimits gebunden. In vielen Kneipp-Aktiv-Clubs werden beschwingte Kurse und Tanzstunden (z. B. „Tanzen ab der Lebensmitte“ oder „Dance Fitness“) angeboten, aber auch rund- um locken gerade zur Zeit der Dancing Stars diverse Tanzschulen mit neuen, attraktiven Angeboten.

Spannende 
Foschungsergebnisse

Tanzen fördert aber nicht nur die körperliche Fitness und gute Stimmung, sondern hat auch messbare Effekte auf das menschliche Gehirn. Laut einer aktuellen Untersuchung griechischer Neurowissenschafter1 ist Tanzen damit sogar wertvoll für die Demenzprävention und hat selbst bei bereits leichten Symptomen positive Auswirkungen. Die wesentlichen Ergebnisse der Studie, bei der die Wissenschafter die Gehirnaktivität der Probanden mit einem Elektroenzephalogramm (EEG) gemessen und dessen Daten dann mit modernen Werkzeugen analysiert haben: Die tanzenden Senioren waren nach dem Training – anders als die Kontrollgruppe – körperlich fitter als vorher.

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ACHTUNG!
Positive Nebenwirkungen

Organe

Das Herz-Kreislaufsystem wird an- geregt und seine Funktion verbessert. Auch die Sauerstoffversorgung und die Durchblutung des Körpers verbessern sich – stärkt das Immunsystem.

Psyche

Tanzen fordert Aufmerksamkeit, sodass es uns auf andere Gedanken bringt. Das schafft Entspannung und psychische Erholung. Musik und Bewegung regen zudem an, Emotionen besser zu verarbeiten. Beim Tanzen werden Endorphine (Glückshormone) freigesetzt, ebenso steigt die Serotonin-Produktion, die für innere Ruhe und Zufriedenheit sorgt.

Intelligenz

Das komplexe Zusammenspiel des Körpers bildet neue Synapsen im Hirn. So haben diverse Studien die bessere Konzentrationsfähigkeit und kognitive Leistungsfähigkeit von Tänzern belegt.

Muskeln und Gelenke

Durch die Ganzkörperbewegung wer- den die Muskeln gleichmäßig gefordert und Gelenke durch die zusätzlichen Muskeln gestützt. Auch die verbesserte Durchblutung in Sehnen und Bändern wirkt unterstützend. Der Bewegungs- radius wird erhöht, die Muskeln lernen auf Anstrengungen schneller und besser zu reagieren. Die Wirbelsäule wird aufrechter gehalten, Rücken- schmerzen werden reduziert.

Fettverbrennung

Tanzen kurbelt effektiv die Fettverbrennung an. Wer viel tanzt, ver- braucht auch viele Kalorien. Der Körper wird stärker und straffer.

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