Praktische, sofort anwendbare Tipps fürs Keksebacken – egal ob klassische Weihnachtskekse, zuckerreduziert oder ganz ohne Zucker.
So geht’s:
Teig immer kühlen
Vor allem für Butterplätzchen, Mürbteig und Vanillekipferl gilt: Mindestens 1 Stunde kaltstellen, am besten sogar 2. Der Teig wird fester, die Kekse laufen nicht auseinander und Formen bleiben sauber.
Tipp: Wenn’s schnell gehen muss – Teig 20–30 Minuten ins Gefrierfach.
Butter richtig verarbeiten
Für Mürbteig: kalte Butter in Stückchen einarbeiten.
Für Rührteige: Zimmertemperatur, damit sie schön schaumig wird.
Immer eine Prise Salz
Auch bei süßen Keksen. Das Salz hebt das Aroma deutlich an. Faustregel: 1 gute Prise pro 250 g Mehl.
Säure macht Kekse interessanter
Zitronenabrieb, Orangenschale, ein paar Tropfen Zitronensaft: heben die Süße, machen den Geschmack leicht und “frisch”.
Backblech kalt – nicht warm
Wenn man mehrere Bleche hintereinander bäckt:
Warm = Kekse laufen auseinander.
Kalt = perfekte Form.
Gleich dick ausrollen
Etwa 4-6 mm Dicke ist ideal (kommt ein wenig auf die Sorte an), aber sind sie zu dünn, brechen sie. Sind sie zu dick, backen sie ungleichmäßig.
Deko immer erst nach dem Backen
Glasur, Marmelade, Schokolade, Puderzucker oder Streusel immer nachträglich.
Nur bei Ausnahmen wie Zimtsternen kommt der Guss vorher drauf.
Aromen vorher mischen
Vanille, Zimt, Lebkuchengewürz → vorher kurz mit Zucker oder Ersatzsüße vermischen.
Das verstärkt das Aroma enorm.
Zuckerfreie Kekse
- Erythrit → eher trocken, also 1–2 TL Flüssigkeit oder ½ Eigelb mehr.
- Xylit → 1:1 wie Zucker, super für klassische Formen.
- Kokosblütenzucker → dunklere Farbe und karamelliges Aroma.
- Dattelpaste → macht Kekse weich → perfekt für Haferkekse und Lebkuchen.
Nicht zu lange backen
Kekse sollen am Rand leicht golden sein, nicht vollständig gebräunt. Sie härten beim Abkühlen nach.











